Schon als kleines Kind habe ich mir alle Hunde aus der Nachbarschaft zum Gassi gehen ausgeliehen, leider durfte ich selbst nie einen Hund halten.
Später kam dann der Job, und dann die Familie…so wie bei vielen Frauen…
Als die Kinder aus dem Gröbsten raus waren habe ich mir gesagt: „jetzt wird es langsam Zeit, meinen Traum vom Hund zu verwirklichen, bevor ich an Krücken gehe….“
Gesagt, getan. Schon seit langem war ich von Bordercollies und ihrem Wesen begeistert. Nun haben wir das Glück, gute Freunde zu haben, die mit reichlich Hundeerfahrung ausgestattet sind. Mein ganz persönlicher Dank gilt hier unserem besten Freund Heiko Degen aus Erftstadt, der Shar-Pei züchtet. Also habe ich ihn gefragt, ob er mir bei der Suche nach einem Bordercollie behilflich sein kann. Nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass ich es wirklich Ernst meinte, hat er sich mit mir zusammen auf die Suche gemacht.
Er fand im Internet eine Züchterin, die noch zwei Hunde aus ihrem N-Wurf zu verkaufen hatte. Wir heißen mit Nachnamen Nicklich und mein Mann wurde als Jugendlicher von seinen Kumpels immer nur Nick genannt. Und witzigerweise hatte einer der Welpen den Namen „Nick of time“ bekommen. Schon die Fotos hatten es mir angetan; ein schwarz-weißer Bordercolliewelpen mit einer Fellzeichnung, so wie ich sie immer haben wollte.
Perfekt!
Irgendwie passte das alles zusammen, das sollte so sein... also, Kinder ins Auto gepackt, Heiko ins Auto gepackt und meinen Mann ins Auto gepackt und dann ab Richtung Wiesbaden nach Groß-Gerau. Ich brauche gar nicht weiter zu erwähnen, was bei einer Frau passiert, wenn sie einen Hundewelpen sieht… Sie ist hin und weg! Meine Tochter war auch hin und weg…und mein Mann stand da und ergab sich in sein Schicksal.
Wir haben nun Nick schon ein paar wunderbare Jahre und er bereichert unser Leben täglich aufs Neue. Er ist ein intelligenter, gelehriger, neugieriger Border mit einem liebevollen Wesen. Er liebt Frisbee und Parcours-Laufen beim Agility über alles.